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Autor
Hach, Lena

Flo und Valentina

Untertitel
Ach, du nachtschwarze Zwölf! Illustriert von Kristine Schulz. Ab 7 Jahre
Beschreibung

Flo ist ein ganz normaler Junge. Er wohnt in einem Hochhaus, hat einen nervigen und angeberischen Bruder, Eltern und keinen Wackelzahn. Als er eines Nachts von komischen Geräuschen geweckt wird, steht ein Mädchen mit Umhang in seinem Zimmer oder besser gesagt: Sie liegt in seiner Spielzeugkiste.
(ausführliche Besprechung unten)

Verlag
Beltz & Gelberg, 2019
Format
Gebunden
Seiten
137 Seiten
ISBN/EAN
978-3-407-81236-0
Preis
12,95 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Lena Hach, geboren 1982, lebt als freie Autorin in Berlin. Sie besuchte eine Schule für Clowns, studierte Literatur und Kreatives Schreiben und arbeitete als Journalistin. Bei Beltz & Gelberg erschienen von ihr bislang die Kinderbücher »Kawasaki hält alle in Atem«, »Ich, Tessa und das Erbsengeheimnis« und »Flo und Valentina. Ach, du nachtschwarze Zwölf!« sowie die Jugendromane »Wanted. Ja. Nein. Vielleicht«, »Zoom. Alles entwickelt sich« und »Nichts wünsche ich mir mehr«.

Zum Buch:

Flo ist ein ganz normaler Junge. Er wohnt in einem Hochhaus, hat einen nervigen und angeberischen Bruder, Eltern und keinen Wackelzahn. Als er eines Nachts von komischen Geräuschen geweckt wird, steht ein Mädchen mit Umhang in seinem Zimmer oder besser gesagt: Sie liegt in seiner Spielzeugkiste. Erst als sie bemerkt, dass der ,,Menschenjunge“ Flo aufgewacht ist, bekommt sie Panik. Valentina (das seltsame Mädchen) greift kurzerhand zum Handbuch für Menschen und tut so, als sei sie die Zahnfee. Sie will einen Zahn von Flo. Aber er hat doch eben keinen Wackelzahn! Und ob es die Zahnfee überhaupt gibt? Natürlich nicht! Genauso wenig wie andere seltsame Wesen: Vampire, Geister und Gespenster. Oder etwa doch?

Das Buch ist sehr spannend, aber auch lustig. Der richtige Ausdruck dafür wäre: Klein aber oho! Auch wenn das Buch nur 136 Seiten hat, wird darin doch sehr viel erzählt. Ich fand es cool, dass der größte Teil der Geschichte in der Nacht spielt, hätte es aber noch besser gefunden, wenn auch der Tag mehr beschrieben worden wäre, und auch über den phänomenalen Vampir-Ball hätte ich noch mehr lesen können. Sonst ist das Buch aber eine Glanzleistung. Dass auch Vampire Schokolade essen und Flo und Valentina davon tatsächlich besessen sind, ist sehr lustig. In Valentina kann ich mich gut reinversetzen, denn sie hat einen tollen Charakter: Lustig, furchteinflößend und nett zugleich. In Flo hingegen kann ich mich weniger gut reinversetzen. In manchen Situationen verstehe ich ihn nicht wirklich.

Die meisten Vampirbücher handeln von bösen Vampiren mit spitzen Zähnen, dass es in einem Buch auch einmal um einen Vampir gehen würde, der nett ist und stumpfe Zähne hat, hätte ich nie gedacht. In Schulnoten gebe ich dem Buch ungefähr eine 1–, denn ein bisschen länger hätte es schon sein können. Trotzdem fand ich das Buch interessant und aufregend. Ich empfehle es Kindern ab 7 Jahren, die viel Spaß am Lesen haben.

Ella Marie Uhle, 9 Jahre, Köln