Belletristik

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Buchempfehlung Belletristik

Autor
Borges, Jorge Luis; Sabato, Ernesto

Gespräche in Buenos Aires

Untertitel
Aus dem argentinischen Spanisch von Frank Henseleit
Beschreibung

Dezember 1974, Buenos Aires: Orlando Barone führt die beiden so gegensätzlichen literarischen Giganten Jorge Luis Borges und Ernesto Sábato zu einem moderierten Gespräch zusammen. Konzentriert und ganz bei sich entfalten sie ihre Welt, sie sprechen über Kino, Tango, Wirklichkeit und Traum, Ruhm, Gott und immer wieder die Literatur. »Wieder einmal ist zu sehen, dass Borges’ Schrullen, ja selbst seine Irrtümer mehr wert sind als anderer Autoren Wahrheiten.« Paul Ingendaay Pflichtlektüre, nicht nur für alle, die Borges lieben, auch für alle, die gelernt haben, selbst zu denken oder es vorhaben.
(Klappentext)

Verlag
Matthes & Seitz, 2013
Format
Gebunden
Seiten
191 Seiten
ISBN/EAN
978-3-88221-036-1
Preis
19,90 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Jorge Luis Borges wurde 1899 als Sohn einer wohlhabenden Familie in Buenos Aires geboren. 1914 übersiedelt die Familie in die Schweiz. 1921 kehrte Borges nach Argentinien zurück. Nach mehreren Augenoperatio-nen erblindete er 1955 vollständig, dennoch wurde er im gleichen Jahr zum Direktor der argentinischen Nationalbibliothek ernannt. Er schuf ein lite-rarisches Werk, das in europäischer Tradition steht, das aber auch die »lateinamerikanische Phantastik« mitbegründete. Borges starb 1986 in Genf.

Ernesto Sábato, 1911 in Rojas als zehntes von elf Kindern geboren, studierte Mathematik und Physik und forschte als Atomphysiker in Paris und Boston – eine Tätigkeit, die er nach dem Zweiten Weltkrieg zugunsten der Literatur aufgab. Er lebte in Buenos Aires und galt jahrzehntelang als Anwärter auf den Nobelpreis. 2011 starb Sábato, nachdem auch er im Alter fast vollständig erblindete, kurz vor seinem 100. Geburtstag.