
Artifizielle Emotionalität – kann KI Emotionen imitieren, evozieren oder sogar selbst fühlen? Dieser Sammelband verknüpft Beiträge aus Technik, Literaturdidaktik und Linguistik, um das Spannungsfeld zwischen menschlichem Erleben und maschineller Emotionsdarstellung neu zu vermessen. Das Ergebnis ist ein kritischer Wegweiser für alle, die sich mit den Chancen, Grenzen und ethischen Implikationen von KI im Umgang mit Gefühlen, Sprache und Lernen auseinandersetzen wollen – und dabei die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu denken möchten. Die Beiträge Vorwort Roland Ißler Artifizielle Emotionalität? Eine Einleitung Paulina Albrecht, Maximilian Irion und Simon Prahl I. Technische Perspektivierung Von Token zu Gefühl. Wie Sprachmodelle Emotionen repräsentieren – technischer Blick für die Geisteswissenschaften Fabian Kirschenmann Praxisbericht Robotic Emotional Intelligence (R.E.I.) Elisa Aricò, Arianna Marrone, Noah Perli und Elia Vismara II. Didaktische Perspektivierung Emotionale Intelligenz fördern mit literarischen Texten und KI – Eine explorative Untersuchung aus deutschdidaktischer Perspektive Luca Leon Haase III. Linguistische Perspektivierung “I know you have the emotions to say I love you” – Emotionen im Sprechen mit und über KI Tamara Bodden „Ich versuche, immer neutral zu bleiben :)“ – Emotionale Abwehrstrategien in der Human-Computer-Interaction über die Geschlechtlichkeit von KI Patricia Bau IV. Experimentelle Perspektivierung Emotionsforschung feat. KI – Über Skateboarder und artifizielle Emotionalität. Eine Gesprächsskizze Simon Prahl