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Weißglut

Autor
Greiner, Bernd

Weißglut

Untertitel
Die inneren Kriege der USA. Eine Geschichte von 1900 bis heute
Beschreibung

Make America Hate Again Bernd Greiner analysiert die Wurzeln von Trumps Macht

Was ist bloß mit den USA los? Woher kommt das Gift im politischen Betrieb? Das Lügen, Denunzieren und Dämonisieren, der Hass auf Minderheiten und die Unerbittlichkeit gegenüber den Schwachen? Wie konnte die Weißglut zur politischen Betriebstemperatur werden? Donald Trump und sein MAGA-Movement haben Wurzeln, die weit zurückreichen ins «amerikanische Jahrhundert». Dieses Buch legt sie frei.

Bernd Greiner erzählt eine andere Geschichte der USA der letzten hundert Jahre, die ebenso erhellend wie bedrückend ist. Es ist die Geschichte einer Gesellschaft, die sich innere Kriege leistet, befeuert von einem Extremismus der Mitte, der sich als das politische Metronom des Landes erweist. Im Mittelpunkt stehen weder Präsidenten noch Parteien. Im Mittelpunkt steht selbsternannte Hüter des Gemeinwohls, Bürgerinnen und Bürger, die im Namen der Demokratie anderen die demokratische Teilhabe streitig machen – mit minimaler Toleranz für politisch Unangepasstes, mit kompromisslosem Beharren auf eigenen Zielen, mit missionarischem Sendungsbewusstsein. Sie haben der Arbeiterbewegung das Rückgrat gebrochen, Linke aus dem politischen Leben verbannt, Rüstungs- und Kriegskritiker marginalisiert und die Dominanz der Weißen zementiert. Über allem thront die Maxime, dass wahre Macht auf der Angst der anderen beruht. Und dass Verunsicherung und Furcht den größeren Gewinn abwerfen. Anders gesagt: Wenn Donald Trump das einzige Problem wäre, hätte Amerika nur ein geringes Problem.
(Verlagstext)

Verlag
C.H.Beck, 2025
Seiten
464
Format
Gebunden
ISBN/EAN
978-3-406-83628-2
Preis
32,00 EUR
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor:

Bernd Greiner (* 20. Juli 1952) ist ein deutscher Historiker, Politikwissenschaftler und Amerikanist.
Er ist Gründungsdirektor und Mitarbeiter des «Berliner Kollegs Kalter Krieg» und lehrte Außereuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Er leitete bis 2014 den Arbeitsbereich «Geschichte und Theorie der Gewalt» am Hamburger Institut für Sozialforschung.