
Über allem schwebt die unsichtbare Hand der Pharmaindustrie. Sie liefert die Substanzen, die offiziell als Medikamente verkauft werden, aber in den Hinterzimmern eine zweite Karriere haben: als stille Verstärker, als heimliche Motoren des Sports. Dort, wo Milliarden mit Schmerzmitteln, Hormonen und Blutprodukten verdient werden, interessiert sich niemand für die mo- ralischen Fragen. Der Markt ist riesig, die Nachfrage beständig, und ein Athlet ist nichts weiter als eine Zahl in einer Kette von Konsumenten.