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Neuroökonomie des Wischens: Der unsichtbare Schmerz des Geldes

Autor
Glockner, Sophia

Neuroökonomie des Wischens: Der unsichtbare Schmerz des Geldes

Untertitel
Reibungsverlust, Dopamin-Ausschüttung, und finanzielle Entkopplung in der modernen bargeldlosen globalen Konsumkultur
Beschreibung

Das alltägliche Bezahlen war früher ein zutiefst physischer, haptisch spürbarer Akt: Man zählte bedächtig Scheine, reichte sie über den Tresen und sah visuell, wie das eigene Portemonnaie schrumpfte. Heute genügt ein flüchtiges Wischen mit dem Smartphone oder das sanfte Auflegen einer glatten Plastikkarte, um gigantische Summen völlig geräuschlos den Besitzer wechseln zu lassen. Der endgültige Wegfall dieser physischen Interaktion hat weitreichende, kaum bekannte neurologische Konsequenzen. Gehirnscans belegen eindeutig, dass die Abgabe von echtem Bargeld die Schmerzzentren unseres Gehirns aktiviert und uns so evolutionär vor exzessivem Konsum schützt. Durch die extreme, gewollte Reibungslosigkeit digitaler Transaktionen wird diese schützende Koppelung von Kauf und kognitivem Zahlungsschmerz völlig ausgesetzt, was zu unbewusster und massiver Verschuldung führt. Dieses faszinierende wissenschaftliche Buch taucht tief in die Neurobiologie des modernen Konsums ein. Es erklärt anschaulich, wie globale Tech-Giganten und Banken diese biologische Lücke gezielt ausnutzen, um die emotionale Schwere des Geldausgebens systematisch zu eliminieren. Erforschen Sie die unbewussten neurologischen Mechanismen Ihrer täglichen Kaufentscheidungen. Verstehen Sie die kognitiven Tricks des bargeldlosen Bezahlens und erlangen Sie die volle mentale Kontrolle über Ihre finanziellen Ausgaben zurück.

Verlag
epubli
ISBN/EAN
978-3-565-35080-3
Preis
18,99 EUR
Status
lieferbar