
Wie denkt Literatur? Nicht vermittels propositionaler Sätze (wie die Philosophie), sondern sinnlich – durch das Erscheinen ihrer Form. Von dieser Annahme ausgehend erkunden die Beiträge dieses Bandes die Erkenntnisweisen literarischer Texte. Ihre leitenden Konzepte – darunter Intuition, athematisches Lesen, Pathopoetik oder Buchstäblichkeit – sind dem literaturtheoretischen Werk Jürgen Paul Schwindts entnommen. Der Band versteht sich zugleich als Auslotung seines originären Denkens.