
1973 zieht Klaus E. H. Zapf aus der badischen Kleinstadt Eppingen nach Berlin. Um Geld zu verdienen, beginnt er mit einem Freund Entrümpelungen anzubieten, ein Projekt, typisch für das alter- native Leben der siebziger Jahre in der Stadt. Das angestrebte Jurastudium wird verworfen, und er erschafft in zwei Jahrzehnten das größte Umzugsunternehmen Deutschlands – immer voller innovativer Ideen, risikobereit, fast immer auch am Rande des Bankrotts. Es ist ein Leben zwischen sozialistischen Ideen und kapitalistischer Realität, geprägt von dem Ziel Großes zu schaffen. Er ist großzügig gegenüber anderen und persönlich oft von extremer Anspruchslosigkeit. In seinen letzten Lebensjahren bedient er das Bild eines skurrilen Unternehmers mit zotteligem Bart, der als Hobby Pfandflaschen sammelt. Damit wird er zum Liebling der Medien, von der Presse bis zur Harald-Schmidt-Show. Mit dieser Biografie gedenkt die Firma – elf Jahre nach seinem Tod – ihrem Gründer aus Anlass des fünfzigsten Firmenjubiläums.